Backup Servicing – der Enabler für Ihre Finanzierungsstruktur

Zur Refinanzierung von Asset-basierten Geschäftsmodellen (z.B. PKW, Vans, eBikes,
Mobile Devices, eScooter, Solarparks etc.) nutzen Unternehmen häufig
insolvenz­feste Finanzierungs­vehikel. Hierzu zählen Verbriefungsstrukturen wie z.B. ABS, ABCP oder Schuldscheindarlehen sowie verschiedene Formen der Forderungsabtretung wie Factoring und Forfaitierung.

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Diese Finanzierungsmechanismen sind sowohl für etablierte Unternehmen mit einer fundierten Bonitäts­historie als auch für junge Unternehmen (Start-ups, Scale-ups) in Wachstumssegmenten wie der Share Economy oder „Mieten statt Kaufen“-Konzepten von Relevanz. Da diese jungen Akteure oft noch keine langjährige Datenhistorie zur Validierung des Ausfallrisikos ihres
Geschäftsmodells vorweisen können, bieten die genannten Strukturen eine effiziente Kapitalbeschaffung zu marktfähigen Konditionen durch die Besicherung mittels betrieblicher Assets. Zur Absicherung der Finanzierungsstrukturen gegen das Ausfallrisiko des Kreditnehmers fordern die Finanzierungs­partner (Banken, Investoren) in der Regel die Einsetzung eines unabhängigen Backup Servicers.

Sicherstellung von Kontinuität im Insolvenzfall

Im Worst-Case-Szenario der Insolvenz des Kreditnehmers gewährleistet der Backup
Servicer die Kontinuität der Finanzierungsstruktur und den Zugriff der Investoren/Banken auf relevante Informationen und Assets.

Aktuelle Datenbestände

Sicherstellung der Datenintegrität und -verfügbarkeit
bezüglich der Assets und der zugrundeliegenden Verträge mit Kunden und Partnern.

Vollständige Assets

Ausübung der Verwaltungs- und Verwertungsrechte (Servicing) der finanzierten Vermögenswerte zur Bedienung der Gläubigerforderungen und Banken.

Dies gilt sowohl bei fortgesetzter Nutzung der finanzierten Assets innerhalb länger laufenden Miet- oder Leasingverträgen durch die Endkunden, als auch im Fall schnell zu beendenden Run-Off Szenarien.

Für Unternehmen, die eine solche Transaktion anstreben, stellt sich die strategische Herausforderung der Auswahl eines geeigneten und vertrauenswürdigen Partners für das Backup Servicing. Dabei ist die Neutralität des Backup Servicers von zentraler Bedeutung, um die Offenlegung sensitiver Unternehmensdaten und Prozessinformationen an potenzielle Marktbegleiter zu vermeiden.

Operatives Backup Servicing mit Curadino

Absicherung gepaart mit Leistungsfähigkeit

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Das operative Backup Servicing von Curadino basiert auf einer langjährig gewachsenen, praktischen Erfahrung im Management, der Steuerung und der Abwicklung von Asset-Portfolien. Aufbauend auf dieser Expertise wurde eine ganzheitliche Servicemanagement-Struktur entwickelt, die sich im Sinne eines Plattformmodells als integrierter One-Stop-Shop-Ansatz positioniert. Als wesentlicher Bestandteil komplexer, Asset-basierter
Refinanzierungs­strukturen wie z.B. ABS, ABCP oder Schuldschein­darlehen bietet das Backup Servicing von Curadino den entscheidenden Vorteil, sämtliche operativen Leistungen entlang des Lebenszyklus unterschiedlichster Assetklassen aus einer Hand zu beziehen. Dadurch werden Schnittstellen reduziert,

Verantwortlichkeiten klar definiert und hohe Transparenz sowie Steuerbarkeit des operativen Wertschöpfungs­prozesses gewährleistet. Ein zentrales Charakteristikum dieses  Plattformmodells ist seine konsequente Wettbewerbsneutralität. Curadino agiert als unabhängiger Dienstleister ohne eigene Markt- oder Wettbewerbsaktivitäten in den betreuten Assetklassen und stellt damit sicher, dass die Interessen der Auftraggeber uneingeschränkt im Fokus stehen. Diese Neutralität bildet die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Marktteilnehmern wie z.B. Leasing- und Vermietunternehmen, Anbieter von Sharing- und Abo-Modellen sowie deren Finanzierungspartnern und ermöglicht flexible, bedarfsgerechte Lösungen.

Vielfältige Assetklassen aus einer Hand betreuen

eScooter

eScooter

eBike

eBikes

eBike

eMopeds

Windrad

KFZ

eScooter

Camper Vans

eScooter

Busse

eScooter

LKW Flotten

eScooter

Solarinstallationen

eScooter

Büromöbel

eScooter

Elektronik / Mobile Devices

eScooter

Tiny Houses

Windrad

Windparks

Die Fähigkeit, diese  unterschiedlichen Assettypen innerhalb einer einheitlichen Backup Servicing Struktur zu vereinen, unterstreicht die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit unseres operativen Servicemanagements.

Vielfältige Assetklassen aus einer Hand betreuen

eScooter

eBikes

eMoped

KFZ

Camper Vans

Busse

LKW Flotten

Solarinstallationen

Büromöbel

Elektronik / Mobile Devices

Tiny Houses

Windparks

Die Fähigkeit, diese  unterschiedlichen Assettypen innerhalb einer einheitlichen Backup Servicing Struktur zu vereinen, unterstreicht die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit unseres operativen Servicemanagements.

Curadino als starker Partner der SPV Struktur

Operatives Backup Servicing mit Curadino

Rechtliche Sicherheit und Audit-Konformität

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Der exemplarische Aufbau einer Asset-basierten Finanzierungsstruktur unterscheidet zwischen Assetbetreiber (Originator oder Opco), Special Purpose Vehicle (SPV oder Finco) und Backup-Servicer (BUS). Die Finco erwirbt von der Opco die zu finanzierenden Assets. Zur Absicherung für den Finanzierungspartner werden ihm meist die Anteile an der Finco, die Assets sowie alle damit zusammenhängenden Cashflows und weiteren Rechte sicherungsübereignet. Die Finco vermietet/verleast die Assets an Endkunden. Den operativen Betrieb und das Servicing des Portfolios erbringt die Finco nicht selbst, sondern hat es an die Opco ausgelagert. Um das Risiko des Ausfalls der Opco abzusichern, wird der
BUS mandatiert, der gemeinsam mit seinem Servicepartner-Netzwerk sicherstellt, dass das Assetportfolio auch nach einem Ausfall der Opco weiter betrieben oder abgewickelt werden kann.

Die Frage, ob die Assets und die Endkundenverträge nach einem Ausfall der Opco planmäßig weiter betreut oder ob das Portfolio schnellstmöglich abgewickelt werden soll, orientiert sich in der Regel an den zugrunde liegenden Vertrags­laufzeiten. Auf Kurzfristvermietung ausgelegte Geschäftsmodelle werden meist einem schnellen Run-Off zugeführt, bei Modellen mit (verbleibenden) Vertragslaufzeiten von einigen Monaten oder Jahren ist der Weiterbetrieb durch den Backup Servicer und sein Netzwerk meist ökonomisch sinnvoller. Nach dem jeweiligen Bereitschaftslevel des Backup Servicers in der Standby Phase und der Reaktionszeit, die er benötigt, um die Rolle der Opco bei deren Ausfall zu übernehmen, wird zwischen Cold, Warm und Hot BUS unterschieden. Bei Cold BUS Strukturen vergeht im Falle des Ausfalls der Opco üblicherweise ein Zeitraum von 3 bis 6 Monaten, bis der BUS die erforderlichen Leistungen erbringen kann. Diese längere Phase der Unsicherheit erfüllt meistens nicht die Anforderungen der Finanzierungspartner.

Im Hot Backup Servicing übernimmt der BUS innerhalb von wenigen Tagen die notwendigen Services. Dafür ist es notwendig, bereits in der Standby Phase z.B. Personal und Infrastruktur vorzuhalten, was die Finanzierungskosten für den Assetbetreiber über die Maßen belasten würde. Aus den genannten Gründen ist Warm Backup Servicing das meistgenutzte Modell. Dabei dauert es je nach detaillierter Ausprägung ca. 2 bis 4 Wochen bis zur Erbringung der erforderlichen Leistungen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Curadino BUS liegt auf der Erbringung operativer Services im Management, der Steuerung und der Abwicklung von Asset-Portfolien und damit in der Abgrenzung zu BUS Modellen, die sich ausschließlich auf zahlungsbezogene Dienstleistungen stützen. Zwar werden finanzielle Prozesse wie die  Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung bei Curadino mit integriert und zuverlässig abgebildet. Der Fokus liegt daneben jedoch ausdrücklich auch auf operativen Kernleistungen wie Kundenbetreuung, Rückholung, Wartungs- und Instandhaltungsprozessen, Lagerung und Remarketing/Verwertung. Auf diese Weise wird ein ganzheitlicher Blick auf die operativen Prozesse und die wirtschaftliche Performance der betreuten Portfolios ermöglicht.

Flexible Leistungserbringung mit bewährtem Partnernetzwerk

Backup Servicing international

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Angesichts der dann auftretenden Vielfalt an notwendigen Leistungen greift Curadino zur Erbringung der vertraglich vereinbarten operativen Services in der sogenannten Aktiv-Phase, also im Eintrittsfall einer Insolvenz oder eines vergleichbaren Krisenszenarios, auf ein umfassendes, über viele Jahre aufgebautes Netzwerk aus qualifizierten und spezialisierten Partnerunternehmen zurück. Dieses Partnernetzwerk deckt eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungen ab, darunter insbesondere operative, technische und administrative. Jeder der Partner konzentriert sich auf bestimmte spezialisierte Dienstleistungen in den Regionen Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten.

Grundlage für die kurzfristige und effiziente Einsatzfähigkeit von Curadino’s  Partnernetzwerk sind die bei Curadino in der Standby Phase gespeicherten Daten der Finco bzw. der Opco zu den finanzierten Assets und erforderlichenfalls zu den Endkunden. Weiterhin die bereits in der Standby Phase vorhandene vertragliche und IT-mäßige Einbindung der Servicepartner.

Im Aktivierungsfall ist Curadino gemeinsam mit den Servicepartnern somit in der Lage, kurzfristig und koordiniert Maßnahmen zur Sicherstellung des Weiterbetriebs, zur Stabilisierung kritischer Geschäftsprozesse oder – sofern erforderlich – zur ordnungsgemäßen, wertschonenden Abwicklung der betroffenen Assets einzuleiten und umzusetzen. Ziel ist es dabei stets, Wertverluste zu minimieren, Risiken zu kontrollieren und die Interessen der beteiligten Parteien bestmöglich zu wahren.

Die operativen Serviceleistungen umfassen im Wesentlichen: 

Spezialisierte Technologieplattform als operativer Enabler

Strategischer Vorteil und Geschwindigkeit im Aktivfall

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In einer sich kontinuierlich verändernden Situation, stellt Curadino die stabile Konstante für Finanzierungsgeber und Banken dar, über alle Phasen des Backup Servicings hinweg. Ausgangsbasis dazu ist die innovative Technologie­plattform, über welche Curadino der Rolle als Daten-Trustée nachkommt  sowie die zentralen Daten­verteilung im Bedarfsfall an das vielfältige Partner­netzwerk sicherstellt. Ausgehend von den kontinuierlich bereitgestellten Daten der OpCos während der Passivphase, findet ein fortwährender Validierungs­prozess der erhaltenen Informationen statt, welche im Falle der Aktivphase dann die Grundlage für jegliche operativen Aktivitäten darstellen. Dies ermöglicht unter anderem die strategische Unabhängigkeit des Finanzierungsgebers von Mitwirkungsleistungen eines z.B. Insolvenzverwalters oder anderweitig eingesetzten Dritten, da relevante Prozesse aus dem Curadino-

Leistungsspektrum innerhalb der vereinbarten SLAs initiiert und betrieben werden können, ausgehend von den vorliegenden Informationen. Die involvierten Partner schätzen dabei die jeweilige Datenqualität und den hohen Grad der Automatisierung, welche es ihnen wiederum ermöglichen, ihre Services qualitativ hochwertig und nach definiertem Vorgehen auszuführen. Ebenfalls stellt die Plattform die Grundlage für weiterführende Reporting- und Analyticsservices dar, welche bedarfsweise zugebucht werden können. Der sichere sowie skalierbare Betrieb und die Entwicklung der Plattform finden in Deutschland statt, in zertifizierten und klimaneutralen Datacentern, welche auf dem aktuellen Stand der Zulassungsbestätigungen betrieben werden. Die jeweiligen Prozesse und Leistungskonformität wird dabei regelmäßig durch relevante Brancheninstitutionen auditiert und bewertet.

Situationsbedingte Leistungsbausteine entlang der operativen Phasen

Über den Lebenszyklus einer Backup Servicing Transaktionen spielen verschiedene Faktoren zur Verfügbarkeit, den jeweiligen Leistungsbausteinen sowie den SLAs eine signifkante Rolle in der Beziehung zwischen den Finanzierungs­partnern, der OpCo sowie Curadino als operativer Backup Servicing Partner. In der typischen Vorgehensweise unterliegt der Service dabei einem Dreiphasenmodell, welches den Lebenszyklus der Transaktion und den zugrundeliegenden Services abbildet.

Projektierungsphase

Technisches Onboarding des SPVs in die Curadino Struktur

Passivphase 

Kontinuierliches Monitoring der Assets und Datenqualität

Aktivphase

Operative Verantwortung und Servicing des Assetportfolios

Projektierungs­phase

Ausgangsbasis ist die Projektierungsphase, welche nach der erfolgreichen Mandatierung von Curadino durch den Finanzierungspartner oder die OpCo beginnt. Hierbei werden die verschiedenen Services final identifiziert sowie spezifiziert, um entsprechende digitale Schnittstellen und Prozesse zu etablieren sowie das Datenmodell innerhalb der separaten Umgebung der Transaktion (Tenant) auf der Curadino-Plattform einzurichten. Parallel werden die verschiedenen Servicepartner des Curadino-Netzwerkes gemäß der Notwendigkeiten und des Scopes der Transaktion parametrisiert und auch deren Back2Back  Schnittstellen implementiert. Dieser Vorbereitungsprozess endet in einem erfolgreichen Datentransfer inkl. aller zugehöriger Validierungen, welche zum Abschluss in einem gemeinsamen Protokoll festgehalten werden und gegenüber den Finanzierungspartnern den Startzeitpunkt der Passivphase markieren.

Passivphase

In der Passivphase erhält Curadino zyklisch nach definierter Anforderung (täglich, wöchentlich, monatlich etc.) relevante Daten und validiert diese gegen die initial definierten Quality- und Plausibilitätschecks. Ergänzend werden  verschiedenen wiederkehrende operative Prozesse validiert und getestet, sowohl auf Seiten von Curadino als auch im Rahmen von Audit-Aktivitäten im operativen Betrieb der OpCos und anderweitigen Finanzierungsnehmern. 

Aktivphase

Der Übergang in die dritte Phase, die sog. Aktivphase, findet auf Anforderung des Finanzierungspartners oder anderen, in den vertraglichen Vereinbarungen definierten, Parteien statt, welche Curadino über den Wechsel aus der Passivphase in die Aktivphase informieren. Übliche Trigger für solch einen  Wechsel und die Aktivierung von Curadino sind mögliche gerissene Covenants, Herausforderungen in der operativen Performance, Zulassungs- sowie anderweitig regulatorische Gründe oder ähnlich gelagerte Herausforderungen. Wurde der Aktivfall entsprechend proklamiert, beginnt Curadino mit seinen vielfältigen operativen Aktivitäten, zur Sicherstellung der verschiedenen Vermögenswerte. Je nach Finanzierungsprofil ist dabei von zwei grundsätzlich unterschiedlichen Prämissen auszugehen – der Variante des „Run-Off“, in welcher Curadino mit überwiegend Logistikpartnern innerhalb von definierten  Zeiträumen große Mengen von Assets einsammelt und für den Finanzierungspartner sichert, z.B. für eine anschließende Veräußerung zur Monetarisierung.

Die alternative Möglichkeit ist der sog. „fortführende Betrieb“, in welcher die FinCo im Namen der besicherten Finanzierungsverhältnisse den Betrieb des ursprünglichen Geschäftsmodells für die verbleibende Laufzeit von z.B. Langzeitmieten und ähnlichem sicherstellt, bevor die Assets dann zurückgeführt und liquidiert werden. In beiden Varianten kann Curadino die Fähigkeiten des international verfügbaren Netzwerks voll ausspielen und die jeweiligen operativen Tätigkeiten übernehmen, für die Dauer die jeweils gewünscht und vereinbart wurde.

Zum Abschluss der Aktivitäten erfolgt dann ein geordneter Ramp-Down der operativen Services, sowie eine finale Übergabe an die FinCo, welche üblicherweise im Anschluss daran liquidiert wird.

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----- Hier der Datenschutz-Hinweis ------

Projektierungsphase

Ausgangsbasis ist die Projektierungsphase, welche nach der erfolgreichen Mandatierung von Curadino durch den Finanzierungspartner oder die OpCo beginnt. Hierbei werden die verschiedenen Services final identifiziert sowie spezifiziert, um entsprechende digitale Schnittstellen und Prozesse zu etablieren sowie das Datenmodell innerhalb der separaten Umgebung der Transaktion (Tenant) auf der Curadino-Plattform einzurichten. Parallel werden die verschiedenen Servicepartner des Curadino-Netzwerkes gemäß der Notwendigkeiten und des Scopes der Transaktion parametrisiert und auch deren Back2Back  Schnittstellen implementiert. Dieser Vorbereitungsprozess endet in einem erfolgreichen Datentransfer inkl. aller zugehöriger Validierungen, welche zum Abschluss in einem gemeinsamen Protokoll festgehalten werden und gegenüber den Finanzierungspartnern den Startzeitpunkt der Passivphase markieren.

Passivphase

In der Passivphase erhält Curadino zyklisch nach definierter Anforderung (täglich, wöchentlich, monatlich etc.) relevante Daten und validiert diese gegen die initial definierten Quality- und Plausibilitätschecks. Ergänzend werden  verschiedenen wiederkehrende operative Prozesse validiert und getestet, sowohl auf Seiten von Curadino als auch im Rahmen von Audit-Aktivitäten im operativen Betrieb der OpCos und anderweitigen Finanzierungsnehmern. 

Aktivphase

Der Übergang in die dritte Phase, die sog. Aktivphase, findet auf Anforderung des Finanzierungspartners oder anderen, in den vertraglichen Vereinbarungen definierten, Parteien statt, welche Curadino über den Wechsel aus der Passivphase in die Aktivphase informieren. Übliche Trigger für solch einen  Wechsel und die Aktivierung von Curadino sind mögliche gerissene Covenants, Herausforderungen in der operativen Performance, Zulassungs- sowie anderweitig regulatorische Gründe oder ähnlich gelagerte Herausforderungen. Wurde der Aktivfall entsprechend proklamiert, beginnt Curadino mit seinen vielfältigen operativen Aktivitäten, zur Sicherstellung der verschiedenen Vermögenswerte. Je nach Finanzierungsprofil ist dabei von zwei grundsätzlich unterschiedlichen Prämissen auszugehen – der Variante des „Run-Off“, in welcher Curadino mit überwiegend Logistikpartnern innerhalb von definierten  Zeiträumen große Mengen von Assets einsammelt und für den Finanzierungspartner sichert, z.B. für eine anschließende Veräußerung zur Monetarisierung.

Die alternative Möglichkeit ist der sog. „fortführende Betrieb“, in welcher die FinCo im Namen der besicherten Finanzierungsverhältnisse den Betrieb des ursprünglichen Geschäftsmodells für die verbleibende Laufzeit von z.B. Langzeitmieten und ähnlichem sicherstellt, bevor die Assets dann zurückgeführt und liquidiert werden. In beiden Varianten kann Curadino die Fähigkeiten des international verfügbaren Netzwerks voll ausspielen und die jeweiligen operativen Tätigkeiten übernehmen, für die Dauer die jeweils gewünscht und vereinbart wurde.

Zum Abschluss der Aktivitäten erfolgt dann ein geordneter Ramp-Down der operativen Services, sowie eine finale Übergabe an die FinCo, welche üblicherweise im Anschluss daran liquidiert wird.